Daylight Simulation

Der Einsatz computergestützter Tageslichtsimulationen ermöglicht auf Basis von 3D-CAD-Modellen die Lichtverhältnisse für in Planung befindliche Projekte zu analysieren.
Je nach Fragestellung lassen solche Hilfsmittel die optimale Geometrie und Hülle für geforderte Beleuchtungsstärken / Tageslichtquotienten ermitteln, Blendungsgefahren aufdecken, Lichtstimmungen simulieren und Verschattungen optimieren.
Sie dienen allgemein dazu, das richtige Maß an einfallendem natürlichen Licht zu finden, um einerseits das spätere Zuschalten von künstlichem Licht und auf der anderen Seite das Überhitzen des Gebäudes auf Grund zu groß geratener Tageslichtöffnungen zu vermeiden.
Spielt in der frühen Planung vornehmlich das Verhältnis von transparenten zu opaken Flächen eine Rolle, so verlagert sich der Schwerpunkt im späteren Verlauf des Entwurfs auf die Auswirkung von Materialien und Oberflächen.

Wesentliche Fragestellungen einer Tageslichtsimulation sind:

      Ermittlung des Tageslichtquotienten
      Ermittlung der Beleuchtungsstärken bei definierten Wetterlagen sowie Jahres- und Tageszeiten
      Berechnung der Besonnungsdauern bestimmter Raumbereiche
      Überprüfen und erkennen von Bereichen mit erhöhter Blendungsgefahr
      Simulation von Lichtstimmungen anhand gerenderter Perspektiven